Unsere Geschichte

Alles Begann in einer Zeit, die wir uns heute vermutlich nicht mehr im Ansatz vorstellen können.

Indelhausen hat seine nachweisbaren Ursprünge in der Ortschaft Undilhusen. Also der Ort, benannt nach einem Mönch Heinricus de Undilhusen. Welcher seinen Besitz, vermutlich mit den Ahnen unserer heutigen Wirtsfamilie an das Kloster Zwiefalten stiftet. Heute würde man sagen, spendet, die Spendenquittung war offensichtlich die Betitelung des Ortsnamens in Erinnerung an Ihn.

Das war zu Beginn des 12 Jahrhunderts.

Lange tat sich nichts, oder wir wissen sehr wenig darüber.

Erst um 1510 wird das Gasthaus „zum Hirsch“ in historischen Quellen genannt. Errichtet als freistehendes, zweistöckiges Gebäude. Dazu gehört die damalige, gegenüberliegende Brauerei. Heute kann man diese auf unserer Außenterrasse beginnend, dem gesamten Wannenweg jenseits des Haupthauses folgend, verorten.

Wiederum ist wenig darüber bekannt, was zwischen den Jahrhunderten geschah. Auch Bilder sind rar.

Um das die Jahrhundertwende 1900 wurde die Brauerei abgerissen. Reste der Kellers tauchen jedoch auch heute hier und da auf.

Unsere Geschichte mit dem Gasthof "zum Hirsch" beginnt im Jahr 1911 / 1912 mit dem Kauf der Gaststätte durch Adolf Engst, dem Wirt der damals gegenüberliegenden Gaststätte "zur Lauter", zusammen mit seiner Frau Ottilie geb. Treß. Zweck des Kaufs war die Mitgift unseres "Hirsch"' für seine Tochter Waldburga.

Die Gaststätte kam vorherig aus dem Besitz des Reinhard, Freiherrn von Speth-Schülzburg. Man kann nur vermuten. Vielleicht veräußerte er Sie, weil er nicht mehr, wie sein Vater, welcher 1905 verstarb, den engen Bezug zum Ort hat. Oder es kann auch die Tätigkeit als Württembergischer Landtagsabgeordneter gewesen sein, welche Ihn stark in Anspruch genommen hat. Oder schlicht Geldsorgen, durch das sich im Prozess befindliche letzte Kapitel der Adelsherrschaft in Würtemberg in Folge der bürgerlichen Revolutionen.

Die Gründe können mannigfaltig sein. Vielleicht hat Adolf Engst, in Vorwegnahme der Kloker'schen Hirsch-Tradition die Entwicklungen des Jahres 1918 schlicht vorweg nehmen können und ein gutes Gespür für die aufkommenden Möglichkeiten des Entspannungsaufenthalte im Großen Lautertal gehabt.

Folgend renovierte Adolf Engst das Gebäude, bald entstanden erste Fremdenzimmer. Dies, lange bevor die Alb und das Große Lautertal als Erholungsgebiet bekannt ist oder gar der Tourismus, um es in den damaligen Worten zu beschreiben: Der allgemeine Fremdenverkehr den breiten Massen als Möglichkeit geboten ist.

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Schon damals Treffpunkt für die Bevölkerung – im Haus wurde die erste Posthilfs- und Telegrafenstelle eingerichtet. (wann?)

Nach knapp zwei Jahrzehnten erfolgte 1933 der erste Generationenwechsel, die (wievielte - 1,?) Tochter Waldburga übernimmt den elterlichen Betrieb. (warum?)

(wann? vorher?) heiratet Sie den Schreinermeister und Wirtssohn Magnus Kloker
Durch seine Aktivitäten, sein unternehmerischer Geist gilt als Pionier des Tourismus im Großen Lautertal

Erstes öffentliches, gekacheltes Bad im „Hirsch“

In der Zeit von 1933 – 1945 war der „Hirsch“ Gasthof und Bäckerei zugleich

Um den gestiegenen Ansprüchen des Tourismus gerecht zu werden, spielte Magnus Kloker bereits 1939 mit dem Gedanken den Gasthof komplett abzubrechen und Neu zu errichten. Der 2. Weltkrieg jedoch durchkreuzten seine Pläne.

Walburga Kloker, geb. Engst machte Fischereischein, um fangfrische Forellen aus der Lauter im Gasthof anzubieten

1950 Um den Ausbau der Landstraße zu ermöglichen, wurde der Gasthof neu erbaut und um mehrere Meter westwärts versetz

1956 Bau von 4 Garagen

1957 wurde die Küche vergrößert Kühlräume angebaut. Um den dafür nötigen Platz zu bekommen, musste ca. 300m³ Gestein in Handarbeit und mit dem Presslufthammer aus dem Felsen entfernt werden

Neubau Saal

Der „Hirsch“ war Poststation, die monatlichen Renten wurden hier ausbezahlt

 

1962 kauft Magnus Kloker zusammen mit seiner Frau Waldburga geb. Engst das ehemalige Schulhaus. So konnte das Angebot an Gästezimmern (mit Zentralheizung, fließen Kalt- und Warmwasser) erhöht werden

1973 der schwäbischen Albverein, Ortsgruppe Hayingen pflanzt einen Baum zu Magnus Kloker Ehren

1968 Sohn Adolf übernimmt mit seiner Frau Theresia Kloker geb. Arnold den „Hirsch“

1972, musste der Gasthof „Hirsch“ wieder dem zunehmenden Tourismus angepasst werden. Der große Saal wurde komplett umgestaltet

1974 Bau einer Hauskläranlage und Gestaltung der Gartenterrasse
Gästezimmer im „Hirsch“ wurden mit Zentralheizung, Dusche und WC ausgestattet
Haus erhielt einen neuen Außenanstrich mit bemalten Fenstereinfassungen

Adolf und Theresia Kloker, geb. Arnold, schafften es durch ihren unerbittlichen Einsatz, dass der „Hirsch“ zu einem weithin bekannten, leistungsfähigen und mit modernem Komfort ausgestatteten Hotel und Gasthofbetrieb wurde

Schon damals  „Markenzeichen“ des Hauses: Fangfrische und geräucherte Forellen aus der Lauter, hausgebackene Bauernbrote, Hausmacherwurst, schmackhafte, heimische Lammgerichte aus eigener Aufzucht, Tradition Albschnecke

1978 Neueinrichtung der Gaststube mit leistungsfähiger Lüftungsanlage
Im „Schulhaus“ wurden 3 Duschen und WC eingebaut

1982 wieder wird mit dem Kompressor am Felsen gearbeitet, man braucht Platz für die Küche, Lagerraum und 2 Kühlräume

1984 nach langjähriger Planung wurde das „Gästehaus Kloker am Ringwall“ mit 21 komfortablen Zimmern, Fahrstuhl, Sauna, und Fitnessraum gebaut

1986 bis 1988 erneuter Umbau des „Gästehaus Hirsch“ (Schulhaus) und Ausstattung aller Zimmer mit Dusche und WC durch den Seniorchef Adolf Kloker

Frühjahr 1987 Der Gasthof „Hirsch“ wird zum Flair Hotel Gasthof Hirsch

1990 Neugestaltung des Hotelempfangsbereichs und Ausstattung mit großzügiger Toilettenanlage, auch behindertengerecht
Im Obergeschoss wird die „Felsenterrasse“ geschaffen

1998, Juni erstmals 3 Sterne Klassifizierung bis heute

1999 Erweiterung des Saals (Felsensaal) durch Anbau mit Tagungsraum, einer Ferienwohnung und Aufzug für einen behindertengerechten Zugang zu den Obergeschossen

Einrichtung eines Blockheizkraftwerkes und einer Solaranlage

2006 Übergabe des Familienbetriebs an die nächste Generation
Sohn Franz Kloker mit seiner Frau Birgit geb. Reiser
Tochter Beate Steinhardt geb. Kloker mit Otto Steinhardt

Beide Familien werden den „Hirsch“ auch zukünftig im Sinne der Familienkultur das Unternehmen mit Weitsicht und innovativen Ideen führen

Die beiden Söhne Roman Steinhardt (Restaurantfachmann) und Simon Steinhardt (Koch) sind im elterlichen Betrieb tätig, Tochter Andrea Steinhart noch in der Ausbildung

Daniel und Florian Kloker, Söhne von Franz Kloker, fester Platz im Team

2018 die Gästezimmer im „Gästehaus Hirsch“ werden renoviert, die Bäder modernisiert

2019 bis 2020 im „Gästehaus Kloker am Ringwall“ werden die Bäder modernisiert und saniert, die Zimmer renoviert

2020 Baustelle Gartenterrasse